geschrieben von Klaus Reiss um 10:41 Uhr.
Als ein „absolut verkehrtes Signal“ wertete Gerhard Schröder die Entscheidung der BPjS, Counter-Strike nicht als jugendgefährdend zu indizieren. Dies erwähnte der Bundeskanzler im Zusammenhang eines Gesetzentwurfs, den die Regierung gestern in den Bundestag einbrachte. Das Gesetz sieht die Gleichbehandlung von Computerspielen mit Filmen und Videos vor, damit sie künftig nach den gleichen Kriterien des Jugendschutzes beurteilt werden können. Fast alle, die sich gestern am vorbereitenden Gespräch für den Runden Tisch „Gewalt in den Medien“ beteiligt haben, seien sich einig gewesen, dass es im Wesentlichen um eine deutliche Stärkung der freiwilligen Selbstkontrolle ginge. Die Vertreter der Industrie sahen den Schwerpunkt in der Erzielung von mehr Medienkompetenz bei den Nutzern.
Quelle: MCV