geschrieben von Sascha Gläsel um 14:04 Uhr.
Obwohl Nintendo im abgelaufenen fiskalischen Geschäftsjahr 2003 (endete am 31. März 2004) ein leichtes Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 518,4 Millarden Yen (ca. 3,79 Mrd Euro) erzielen konnte, brach der Gewinn um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 33,2 Mrd Yen (ca. 240 Millionen Euro) ein. Grund hierfür seien in erster Linie der starke Yen im Vergleich zum US-Dollar. Der Betriebsertrag von 107,7 Mrd Yen (ca. 790 Mio Euro) wurde von einmaligen Währungsverlusten in Höhe von 67,8 Mrd Yen (ca. 500 Miio Euro) geschmälert.
Hauptumsatz- und Gewinnbringer war die Handheldsparte des Unternehmens. Mit 74,6 Millionen verkaufter GBA Spiele (+ 25 Prozent) und mit 17,6 Millionen GBA und GBA SP Geräten (+ 2 Mio Spielehandhelds) generierte Big N Umsätze in Höhe von insgesamt 318,2 Mrd Yen (ca. 2,34 Mrd Euro). Beim GameCube stieg die Anzahl verkaufter Spiele um 2 Prozent auf 47 Millionen Kopien. Die Hardwareverkaufszahlen sind allerdings rückläufig. Statt 5,7 Mio Konsolen wie im Vorjahr wurden trotz massiver Preissenkung lediglich 5 Mio Geräte abgesetzt, eine Millionen weniger als Nintendos Zielvorgabe. Insgesamt erzielte die GameCube Sparte einen Umsatz von 140,7 Mrd Yen (ca. 1,04 Mrd Euro).
In diesem Jahr will Nintendo wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren und peilt bei einem Umsatz von 530 Mrd Yen (ca. 3,9 Mrd Euro) einen Gewinn von 70 Mrd Yen (ca. 520 Mio Euro) an.
Quelle: GameSpot.com; GamesMarkt.de