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18.05.06 - PlayStation3: Hoher Peis schlecht für Industrie

geschrieben von Sascha Gläsel um 12:38 Uhr.

Immer mehr Wirtschaftsanalysten werten den hohen Anschaffungspreis der PlayStation3 als Hemmschuh für das Wachstum der Spielebranche. DFC Intelligence zum Beispiel zweifelt daran, dass es Sony angesichts des PS3 Preises schaffen könne, schnell eine große Hardwarebasis von Millionen Usern zu errichten. Schließlich sei dies der Grundpfeiler des Videogames-Gexchäftsmodelles. Und eine Preissenkung werde so schnell nicht kommen.

Dafür sehen die Analysten von DFC Intelligence eine Chance für Microsoft von dem 200 US-Dollar Preisunterschied zu profitieren, da viele Spieler angesichts des günstigeren Kaufpreises zur Xbox 360 greifen könnten. Auch das Softwarelinup könnte zu diesem Umschwung beitragen, da Sony zum Beipiel mit Grand Theft Auto eine zugkräftige Spielereihe nicht mehr exklusiv für seine Konsole verbuchen kann. Auch in anderen Genres hat Microsoft eine Menge zu bieten, so dass sich viele potentielle PlayStation3 Käufer fragen könnten, ob allein der Name die 200 US-Dollar Aufpreis wert sei.

Mittelfristig sieht DFC durch einen sinkenden Sony Marktanteil mögliche Probleme für Dritthersteller. Zumal wenn die PlayStation3 von "Hardcore Video Junkies" gekauft wird, die über Sonys neue Konsole relativ preiswert an die neue High-End Technologie Blu-ray kämen.  Wenn dieser Kundenstamm keine Spiele kauft, dann wäre das nicht gut für Third-Partys.

Quelle: GameSpot.com

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